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"Chronik von Waldenburg"

geschrieben von Julius Schrodt 1837.
Diese Einleitung ist vom Inhalt so aktuell wie vor 167 Jahren.

Wenn ich es wage,eine geschichtliche Uebersicht der Stadt Waldenburg dem verehrten Publikum zu übergeben, so geschieht dies in der Absicht : Liebe für die Vaterstadt, welche
uns Nahrung und Unterhalt gab, in welcher unsere Jugendzeit unter fröhlichem Spiel und heiterem Scherz dahin schwand, und an welche sich so manche frohe Erinnerung, ja auch wohl manche wehmütige schließt, zu erwecken.
Es ist nichts Seltenes, dass uns entferntliegendere Orte bekannter sind, als gerade die Vaterstadt, denn das Ferne, selbst wenn wir sie nur aus Beschreibungen kennen, zieht das Herz mit unwiederstehlichem Reiz an sich, und oft bietet uns das Nahe, eben so Schönes, und Merkwürdiges dar, als das Ferne; aber eben, weiles uns nahe liegt, übersehen wir es,
und suchen begierig nach dem, was dem Auge fern ist.
Wer wird nicht begeistert, wessen Herz wird nicht angesprochen, wenn ihn in schönen Bildern eine schweizerische Gegend vor sein geistiges Auge geführt wird ?
Da sehnt sich das Herz hin in dieses Land, da träumt es sich das Paradies, und über diese Sehnsucht vergisst er, dass der Allgütige seine Heimath mit eben den wundervollen Schönheiten geschmückt habe, nach denen er oft sehnend seine Augen ausbreitet, und die für ihn unerreichbar sind.
Aber ich will nicht bloß Liebe in den Herzen meiner Mitbürger für ihre Vaterstadt erwecken,die ja oft schon von Natur in uns gepflanzt ist, ich möchte ihnen auch gern zeigen, wie wunderbar der Allweise oft seine Wege zum Heil der Menschen wählt, und wie er durch Menschen das Gute fördert, also Denjenigen, welche sich um das Wohl Waldenburgs
Verdienste erworben haben hier ein kleines Denkmal setzen; gewiß werden noch Viele in
gesegneten Andenken stehen, oft leben nur ihre Handlungen noch in der Erinnerung, oder
es besteht noch eines ihrer, zum Nutzen der Nachwelt gestifteten Werke.
Ja vielleicht gelingt es mir auch dadurch, ein edles Herz zu erwecken, um denen nachzueifern, die mit so gutem Beispiele vorangegangen sind.
Endlich soll es aber auch mein Streben sein, dem geehrten Publikum durch manche, sich auf Sagen gegründete Erzählung auf eine angenehme Weise die Zeit zu verkürzen, und so einige Erholung zu gewähren; und ich glaube, dass uns wohl nichts mehr vergnügen kann, als eine Erzählung, welche da zugetragen, wo wir selbst standen und uns befanden, wo wir der Erzählung gleichsam von Stelle zu Stelle folgen, und den Ort auffinden können,
wo sie anfing oder endete.

Der Verfasser ( Julius Schrodt 1837 )

• Chronik ist als handgearbeitete,handgebundene Anfertigung zu erhalten.
Sie können als Geschenk an ihre Nachkommen Diese oder Freunde ihre eigene Einleitung oder ihren Stammbaum mit einbinden lassen.

Kontakt : besuch-waldenburg@web.de


 
 
20 Januar 2019
 
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